compliance 
& corporate

social responsibility

RoHS-, WEEE- & EuP-Richtlinie, ElektroG


Restriction of Hazardous Substances (RoHS)
Waste Electrical and Electronic Equipment (WEEE)
Eco-Design Requirements for Energy Using Products (EuP)
Gesetz über die Rücknahme und umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (ElektroG)

Als eines der renommiertesten Unternehmen in unserem Marktsegment ist es für uns selbstverständlich, keine Produkte in Verkehr zu bringen, die einschlägigen Richtlinien und Gesetzen nicht entsprechen.

Anforderungen des ElektroG / RoHS2-Richtlinie:
Nicht RoHS-kompatible Produkte dürfen seit dem 1.7.2006 in Europa nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Im Januar 2013 trat die RoHS2 Richtlinie in Kraft, die u.a. für bisher von RoHS ausgenommene Produktarten Übergangsfristen bis 2019 regelt und Kabel mit Steckern definitiv einbezieht. Ab 22. Juli 2019 kommen 4 weitere verbotene RoHS-Substanzen hinzu. Bis zu diesem Datum werden wir unsere Produkte entsprechend angepasst haben. Seit Januar 2013 werden RoHS-Produkte mit dem CE-Logo gekennzeichnet und unsere CE-Konformitätserklärung deklarieret auch die RoHS-Kompatibilität. Bei berechtigtem Interesse stellen wir ihnen die Konformitätserklärungen auf Anfrage zur Verfügung.

Anforderungen der EuP-Richtlinie:
Der EuP-Richtlinie der EU sowie dem deutschen EBPG (Energiebetriebene Produkte-Gesetz) tragen wir bei der Entwicklung unserer Produkte Rechnung und legen grundsätzlich eine ressourcenschonende und energieeffiziente Produktgestaltung zu Grunde.

Anforderungen des ElektroG / WEEE-Richtlinie:
Wir registrieren alle von uns in Deutschland in Verkehr gebrachten relevanten Produkte bei der Stiftung ear in Deutschland und führen die Registrierungsnummer in unseren Rechnungen und Lieferscheinen. Sie lautet: DE 64817326. Wir übernehmen für alle LINDY-Produkte als Hersteller in Deutschland selbstverständlich die Recyclingpflichten und stellen darüber alle unsere Kunden von diesbezüglichen Recyclingkosten frei. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass laut Gesetz für reine B2B-Produkte eine Rückgabepflicht durch den gewerblichen Endanwender an den Hersteller besteht! Wir nehmen daher alle LINDY B2B-Produkte nach Ablauf ihres Lebenszyklus kostenlos entgegen und führen diese dem Recycling zu. Alternativ steht es dem gewerblichen Anwender frei, die Produkte auf eigene Kosten recyceln zu lassen.
Für unsere Kunden in Österreich, Luxemburg und der Schweiz übernehmen wir ebenfalls die entsprechenden Verpflichtungen. In Österreich lautet unsere WEEE-Registriernummer GLN 9008391487746. In der Schweiz sind wir dem SWICO angeschlossen und führen die entsprechenden Abgaben für in die Schweiz gelieferte Waren ab. In Luxemburg lauten die Registrierungsnummern bei Ecotrel MA0922 und bei Ecobatterien M0810.
Für unsere weiteren europäischen Vertriebsgebiete finden sie entsprechende Angaben auf unseren englischen, französischen und italienischen Webseiten.

Erläuterungen zu weiteren Bereichen
Rücknahmepflichten nach Batteriegesetz und Verpackungsverordnung
REACH-Richtlinie – Chemikalienverordnung
entnehmen Sie bitte unserer Stellungnahme zu diesen Themenkomplexen, die sie ebenfalls stets in der aktuellen Version auf unserer Webseite finden und dort auch als PDF herunterladen können.

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Elektro- und Elektronikgeräte Informationen für Endverbraucher in Deutschland

Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG – Deutschland) enthält eine Vielzahl von Anforderungen an den Umgang mit Elektro- und Elektronikgeräten. Die wichtigsten sind hier zusammengestellt.

1. Getrennte Erfassung von Altgeräten
Elektro- und Elektronikgeräte, die zu Abfall geworden bzw. entsorgt werden sollen, werden als Altgeräte bezeichnet. Besitzer von Altgeräten haben diese einer vom unsortierten Siedlungsabfall getrennten Erfassung zuzuführen. Altgeräte gehören insbesondere nicht in den Hausmüll, sondern in spezielle Sammel- und Rückgabesysteme.

2. Batterien und Akkus
Besitzer von Altgeräten haben Altbatterien und Altakkumulatoren, die nicht vom Altgerät umschlossen sind, im Regelfall vor der Abgabe an einer Erfassungsstelle von diesem zu trennen. Dies gilt nicht, soweit die Altgeräte bei öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern abgegeben und dort zum Zwecke der Vorbereitung zur Wiederverwendung von anderen Altgeräten separiert werden.

3. Möglichkeiten der Rückgabe von Altgeräten
Besitzer von Altgeräten aus privaten Haushalten können diese bei den Sammelstellen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger oder bei den von Herstellern oder Vertreibern im Sinne des ElektroG eingerichteten Rücknahmestellen abgeben. Ein Onlineverzeichnis der Sammel- und Rücknahmestellen finden Sie hier: https://www.ear-system.de/ear-verzeichnis/sammel-und-ruecknahmestellen.jsf

4. Datenschutz-Hinweis
Altgeräte enthalten häufig sensible personenbezogene Daten. Dies gilt insbesondere für Geräte der Informations- und Telekommunikationstechnik wie Computer und Smartphones. Bitte beachten Sie in Ihrem eigenen Interesse, dass für die Löschung der Daten auf den zu entsorgenden Altgeräten jeder Endnutzer selbst verantwortlich ist.

5. Bedeutung des Symbols „durchgestrichene Mülltonne“
Das auf den Elektro- und Elektronikgeräten regelmäßig abgebildeten Symbol einer durchgestrichenen Mülltonne weist darauf hin, dass das jeweilige Gerät am Ende seiner Lebensdauer getrennt vom unsortierten Siedlungsabfall zu erfassen ist.

6. Weitere Informationen
Wir sind Mitglied des Rücknahmesystems „take-e-back“. Weitere Informationen finden Sie unter www.take-e-back.de.

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reach Direktive – Chemikalienverordnung


Als eines der führenden Unternehmen in unserer Branche ist es für uns selbstverständlich, dass wir keine Produkte in Verkehr bringen, die einschlägigen Richtlinien und Gesetzen nicht entsprechen.

Um sicherzustellen, dass LINDY-Produkte REACH-konform sind lassen wir uns von den Material- und Komponenten-Zulieferern Testberichte von Testlaboren vorlegen, die die REACH-Konformität nachweisen. Wir gehen aber noch über dieses Standardverfahren in der Industrie analog zu EN IEC 63000 hinaus, und lassen kontinuierlich Stichprobenkontrollen bei Prüflaboren durchführen, auch um die Zuverlässigkeit unserer Material- und Komponentenlieferanten nachhaltig zu verifizieren.

Die EU-Chemikalienverordnung REACH schreibt Informationspflichten vor sofern bestimmte SVHC Substanzen – Substances of Very High Concern – in höheren Konzentrationen als 0,1 % Gewicht in Erzeugnissen enthalten sind. Bitte beachten Sie, dass eine REACH-Grenzwertüberschreitung kein Vertriebsverbot bewirkt, sondern ausschließlich eine Informationspflicht begründet!

Sobald uns produktbezogene konkrete Erkenntnisse zur Überschreitung der REACH-Grenzwerte vorliegen, informieren wir bei den betroffenen Produkten/ Artikelnummern in allen Rechnungen, Lieferscheinen und Angeboten sowie auf unseren Produkt-Webseiten. Und wir sorgen für die zukünftige Einhaltung der Grenzwerte.

Da bei in China produzierten Kabeln generell nicht davon ausgegangen werden darf, dass die Qualität der Rohstoffe gleichbleibt, weisen wir darauf hin, dass in PVC Kabeln einzelner Produktionschargen SVHC Substanzen in höheren Konzentrationen als 0,1% enthalten sein können. Dies trifft insbesondere auf typischerweise in PVC Kabeln anzutreffende Stoffe zu:
– PVC Weichmacher, z.B. DEHP, CAS No. 117-81-7
– Phthalate (Weichmacher, Flammschutzmittel)

Die REACH-SVHC-Liste umfasst seit Januar 2019 197 Stoffe und Stoffklassen. https://echa.europa.eu/de/candidate-list-table. Sie wird zweimal im Jahr überarbeitet und in der Regel um weitere Stoffe erweitert. Für die Erweiterungen gilt eine Übergangsfrist von 6 Monaten.

Weitere Informationen des Umweltbundesamtes zu REACH finden Sie unter folgendem Link: https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/reach-chemikalien-reach.

Wir hoffen Ihnen hiermit die rechtliche Sicherheit zu geben und Ihre Fragen beantwortet zu haben.

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Konfliktminerale – 3TG Conflict Minerals Sourcing – CMRT


Seit Mitte 2014 verpflichtet der US-Amerikanische Dodd-Frank-Act US-börsennotierte Unternehmen zu einer Offenlegung und Berichterstattung zur Verwendung von Konfliktmineralen und daraus gewonnenen Metallen. LINDY selber unterliegt diesen Pflichten nicht. Auch nicht nach der EU Verordnung 2017/821 zu Konfliktmineralen, welche ausschließlich Importeure und direkte Verarbeiter der Konfliktminerale und Metalle betrifft. Wir möchten ihnen aber dennoch die erforderlichen Antworten und Informationen zu diesem Themenbereich soweit wie möglich zur Verfügung stellen.

Die Vielzahl unserer Produkte erfordert eine große Anzahl von Zulieferern und Fertigungsstätten. Die Mehrzahl der über 3000 Kabel und Elektronikprodukte lassen wir nach unseren Spezifikationen in Taiwan und China herstellen. Die Beschaffung der Rohmaterialien liegt oft außerhalb unseres direkten Einwirkungsbereiches, und bis zu den Schmelzen bzw. Metallherstellern liegen oft mehrere Stufen in der Lieferkette, ganz besonders bei Elektronikprodukten. Die Ergebnisse unserer Lieferantenbefragung haben wir in unserem CMRT zusammengeführt. Wir stellen ihn Ihnen hiermit zum Download zur Verfügung.

Bitte beachten Sie auch folgende Hintergrundinformationen:
Die aus den Konfliktmineralen gewonnen 3TG-Metalle sind Tantal, Tin (Zinn), Tungsten (Wolfram) und Gold. Bei unseren Produkten wird Tantal in großem Umfang in der Elektronik für Kondensatoren verwendet, Zinn für Lötzinn auf Platinen sowie beim Anlöten von Steckern an Kabel, Wolfram in geringerem Maße in Chipsätzen, und Gold als Beschichtung auf Steckerkontakten sowie in Chipsätzen. Als Konfliktminerale nach dem Dodd-Frank-Act bezeichnete Erze (Minerale) stammen aus der Demokratischen Republik Kongo und den Anrainerstaaten. Dort werden sie zum Teil illegal abgebaut und dienen auch zur Finanzierung lokaler Konflikte, besonders für etliche lokale Rebellengruppen. Seit 2014 konnte diese Problematik verbessert werden. Parallel wurden ebenfalls zertifizierte Lieferketten in diesen Konfliktgebieten aufgebaut, ganz besonders mit Förderung der EU. Für die 3T-Metalle wurden in den vergangenen Jahren viele Fortschritte erzielt, effektiv ist das aber für Gold nur sehr begrenzt möglich, unter anderem weil 1kg Gold im Vergleich einfach auf bereits reine Art gewonnen und geschmuggelt werden kann und wird, und einen vergleichsweise hohen Wert von etwa 35.000€ darstellt. Bei den anderen 3T-Metallen ist der Wert um den Faktor 1000 geringer und der Gewinnungsprozess wesentlich aufwendiger. Weitere interessante Hintergrundangaben finden Sie unter den Links am Ende dieses Dokumentes.

Download LINDY CMRT November 2018 

Weiterführendes Hintergrundmaterial zu Konfliktmineralen:
https://www.ihk-limburg.de/blob/lmihk24/innovation/downloads/2299746/9ad391cd699f71e39ad8ac6a3a7be7f6/BGR_Faktenpapier_Konfliktmineralien-data.pdf
https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Zusammenarbeit/TechnZusammenarbeit/Projekte/Laufend/Afrika/2049_2017-2135-6_Kongo_Kontrolle_Rohstoffsektor.html?nn=1542366
https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Zusammenarbeit/TechnZusammenarbeit/Projekte/Laufend/Afrika/2040_2016-2074-9_Ruanda_ICGLRII.html?nn=1542366
https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Min_rohstoffe/Downloads/vortrag_sorgfaltspflicht_lieferkette_2016.pdf?__blob=publicationFile&v=4

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Deutschland: Batteriegesetz & Verpackungsverordnung


Bezüglich der Rücknahme und Verwertung von Verkaufs- und Versandverpackungen erfüllen wir in Deutschland seit vielen Jahren die Anforderungen der Verpackungsverordnung sowie ab 1. Januar 2019 die des Verpackungsgesetzes. Unsere Registrierungsnummer bei Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister lautet DE5966619320879.

Bezüglich der Rücknahme und Verwertung von Akkus und Gerätebatterien sind wir dem „Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS)“ angeschlossen und sind beim Umwelt Bundesamt unter der Melde­register­nummer 21000714 registriert.

An dieser Stelle weisen wir vorsorglich darauf hin, dass es gesetzlich verboten ist, Batterien und Akkus über die Müllsammlung zu entsorgen. Sie können Batterien und Akkus in einer kommunalen Sammelstelle oder im einschlägigen Handel vor Ort unentgeltlich zurück­geben. Sie können die Akkus und Batterien aus unserem Sortiment aber auch in unserer Verkaufs­stelle unentgeltlich zurückgeben.

Alle gesammelten Batterien und Akkus werden recycelt und wiederverwertet. So lassen sich wertvolle Rohstoffe wie Eisen, Zink, Nickel und Lithium wieder zurückgewinnen. Ohne das Recycling von Lithium-Ionen-Akkus wird der Bedarf an Rohmaterialien für Fahrzeug-Akkus in den folgenden Jahrzehnten kaum zu decken sein. Batterierecycling ist einer der leichtesten Umweltschutzbeiträge an dem Sie aktiv teilnehmen können.

Vielen Dank fürs Mitmachen.

Erläuterungen zu weiteren Bereichen
RoHS-, WEEE-, EuP-Richtlinie und ElektroG
REACH-Richtlinie – Chemikalienverordnung
sowie zu anderen Vertriebsgebieten entnehmen Sie bitte unserer Stellungnahme zu diesen Themen­komplexen, die sie ebenfalls auf unserer Webseite finden und dort auch als PDF herunterladen können.

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Lindy Code of Conduct zur gesellschaftlichen Verantwortung – Corporate Social Responsibility


Präambel
Die Lindy Gruppe und ihre Mitgliedsunternehmen bekennen sich zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit weltweit (Corporate Social Responsibility). Diese Lindy Corporate Social Responsibility (nachfolgend ‚CSR‘ genannt) hält als Leitfaden fest, was dies insbesondere hinsichtlich Arbeitsbedingungen, Sozial- und Umweltverträglichkeit sowie Transparenz, vertrauensvoller Zusammenarbeit und Dialog bedeutet.

Die Inhalte dieses CSR, die vom deutschen Zentralverband Elektro- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) zusammen mit Mitgliedsunternehmen entwickelt und abgestimmt wurden, sind Ausdruck der gemeinschaftlichen Wertebasis, wie sie in der Vision und Mission des ZVEI definiert und insbesondere im Bekenntnis zur Sozialen Marktwirtschaft festgehalten sind.
Dieser CSR ist als Selbstverpflichtung konzipiert und kann auch akzeptiert und beim ZVEI unterzeichnet werden. Mit der Bereitstellung dieses CSR unterstützt der ZVEI dabei, auf die unterschiedlichen Rahmenbedingungen in einem globalen Markt zu reagieren und sich den Herausforderungen und gesellschaftlichen Erwartungen zu stellen, die aus der zunehmend vernetzten Zusammenarbeit in den Wertschöpfungsketten folgen.

1. Grundverständnis über gesellschaftlich verantwortliche Unternehmensführung
Diesem CSR liegt ein gemeinsames Grundverständnis gesellschaftlich verantwortlicher Unternehmensführung zugrunde. Dies bedeutet, dass Lindy Verantwortung übernimmt, indem es die Folgen seiner unternehmerischen Entscheidungen und Handlungen in ökonomischer, technologischer wie auch in sozialer und ökologischer Hinsicht bedenkt und einen angemessenen Interessenausgleich herbeiführt. Lindy trägt im Rahmen seiner jeweiligen Möglichkeiten und Handlungsräume freiwillig zum Wohle und zur nachhaltigen Entwicklung der globalen Gesellschaft an den Standorten bei, an denen Lindy tätig ist. Lindy orientiert sich dabei an allgemeingültigen ethischen Werten und Prinzipien, insbesondere an Integrität und Rechtschaffenheit und am Respekt vor der Menschenwürde.

2. Geltungsbereich
2.1 Dieser CSR gilt für alle Unternehmen der Lindy Gruppe weltweit.

2.2 Lindy verpflichtet sich, die Einhaltung der Inhalte dieses CSR auch bei seinen Lieferanten und in der weiteren Wertschöpfungskette im Rahmen seiner jeweiligen Möglichkeiten und Handlungsräume zu fördern.

3. Eckpunkte gesellschaftlich verantwortlicher Unternehmensführung
Lindy wirkt aktiv darauf hin, dass die im Folgenden genannten Werte und Grundsätze nachhaltig beachtet und eingehalten werden.

3.1 Einhaltung der Gesetze
Lindy hält die geltenden Gesetze und sonstigen Rechtsvorschriften der Länder ein, in denen es tätig ist. Bei Ländern mit schwachem institutionellem Rahmen prüft es sorgfältig, welche gute Unternehmenspraxis aus dem eigenen Heimatland für verantwortungsvolle Unternehmensführung unterstützend angewandt werden sollte.

3.2 Integrität und Unternehmensgrundsätze
3.2.1 Lindy orientiert sein Handeln an allgemeingültigen ethischen Werten und Prinzipien, insbesondere an Integrität, Rechtschaffenheit, Respekt vor der Menschenwürde, Offenheit und Nichtdiskriminierung von Religion, Weltanschauung, Geschlecht und Ethnie.

3.2.2 Lindy lehnt Korruption und Bestechung im Sinne der entsprechenden UN-Konvention ab. Es fördert auf geeignete Weise Transparenz, integres Handeln und verantwortliche Führung und Kontrolle im Unternehmen.

3.2.3 Lindy verfolgt saubere und anerkannte Geschäftspraktiken und einen fairen Wettbewerb. Im Wettbewerb richtet es sich an professionellem Verhalten und qualitätsgerechter Arbeit aus. Mit den Aufsichtsbehörden pflegt Lindy einen partnerschaftlichen und vertrauensvollen Umgang.

3.3 Verbraucherinteressen
Soweit Verbraucherinteressen betroffen sind, hält sich Lindy an verbraucherschützende Vorschriften sowie an angemessene Vertriebs-, Marketing- und Informationspraktiken. Besonders schutzbedürftige Gruppen (z.B. Jugendschutz) genießen besondere Aufmerksamkeit.

3.4 Kommunikation
Lindy kommuniziert offen und dialogorientiert über die Anforderungen dieses CSR und über dessen Umsetzung gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und anderen Interessens- und Anspruchsgruppen. Alle Dokumente und Unterlagen werden pflichtgemäß erstellt, nicht unlauter verändert oder vernichtet und sachgerecht aufbewahrt. Betriebsgeheimnisse und Geschäftsinformationen der Partner werden sensibel und vertraulich behandelt.

3.5 Menschenrechte
Lindy setzt sich für die Förderung der Menschenrechte ein. Es hält die Menschenrechte gemäß der UN-Menschenrechtscharta ein, insbesondere die nachfolgend genannten:
3.5.1 Privatsphäre
Schutz der Privatsphäre.

3.5.2 Gesundheit und Sicherheit
Wahrung von Gesundheit und Arbeitssicherheit, insbesondere Gewährleistung eines sicheren und gesundheitsfördernden Arbeitsumfeldes, um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden.

3.5.3 Belästigung
Schutz der Mitarbeiter vor körperlicher Bestrafung und vor physischer, sexueller, psychischer oder verbaler Belästigung oder Missbrauch.

3.5.4 Meinungsfreiheit
Schutz und Gewährung des Rechts auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung.

3.6 Arbeitsbedingungen
Lindy hält die folgenden Kernarbeitsnormen der ILO ein:
3.6.1 Kinderarbeit
Das Verbot von Kinderarbeit, d. h. der Beschäftigung von Personen jünger als 15 Jahre, sofern die örtlichen Rechtsvorschriften keine höheren Altersgrenzen festlegen und sofern keine Ausnahmen zulässig sind.

3.6.2 Zwangsarbeit
Das Verbot von Zwangsarbeit jeglicher Art.

3.6.3 Entlohnung
Die Arbeitsnormen hinsichtlich der Vergütung, insbesondere hinsichtlich des Vergütungsniveaus gemäß den geltenden Gesetzen und Bestimmungen.

3.6.4 Arbeitnehmerrechte
Die Respektierung des Rechts der Arbeitnehmer auf Koalitionsfreiheit, Versammlungsfreiheit sowie auf Kollektiv- und Tarifverhandlungen, soweit dies in dem jeweiligen Land rechtlich zulässig und möglich ist.

3.6.5 Diskriminierungsverbot
Diskriminierungsfreie Behandlung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

3.7 Arbeitszeit
Lindy hält die Arbeitsnormen hinsichtlich der höchst zulässigen Arbeitszeit ein.

3.8 Umweltschutz
Lindy erfüllt die Bestimmungen und Standards zum Umweltschutz, die seine jeweiligen Betriebe betreffen, und handelt an allen Standorten umweltbewusst. Es geht ferner verantwortungsvoll mit natürlichen Ressourcen um gemäß den Grundsätzen der Rio-Deklaration.

3.9 Bürgerschaftliches Engagement
Lindy trägt zur gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklung des Landes und der Region bei, in der es tätig ist und fördert entsprechende freiwillige Aktivitäten seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

4. Umsetzung und Durchsetzung
Lindy unternimmt alle geeigneten und zumutbaren Anstrengungen, die in diesem CSR beschriebenen Grundsätze und Werte kontinuierlich umzusetzen und anzuwenden.
Dieser Verhaltenskodex (CSR) ist Ausdruck unseres eigenen Engagements für die soziale Verantwortung des Unternehmens, und wir hoffen aufrichtig, dass möglichst viele Unternehmen ihn übernehmen. Wenn auch Sie diesem CSR zustimmen und ihn akzeptieren und unterzeichnen möchten besuchen Sie bitte die Webseite des ZVEI: https://www.zvei.org/themen/gesellschaft-umwelt/zvei-code-of-conduct-unternehmen-bekennen-sich-zu-gesellschaftlicher-verantwortung/

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