DIE UNABDINGBARKEIT ZUVERLÄSSIGER KONNEKTIVITÄT

Bis zum Jahr 2003 wurde weltweit eine Datenmenge von 4 Exabyte generiert. Dieses Datenvolumen fällt mittlerweile alle 2 Tage an! Wir generieren von Jahr zu Jahr in immer kürzeren Zeiträumen immer mehr Daten. Für eine Umkehr dieser Tendenz sehe ich mit Blick auf die Entwicklungen im Zuge der globalen Digitalisierung weder Anzeichen noch Gründe.

Das generierte Datenvolumen in der vernetzten Welt steigt von Jahr zu Jahr

Die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die Arbeitswelt sind heute nicht mehr zu übersehen. Die Konsequenz sind neue Arbeitsformen, welche die bisherigen Methoden so rasant und so weit wie noch nie in der Geschichte der Menschheit hinter sich lassen. Denn vormals spielten Prozess- und Büroautomatisierung eine eher untergeordnete Rolle und der Umfang von Datenmengen und Anwendungen war sehr beschränkt. Folgerichtig wurde sämtliche Technik in der jeweils eigenen Lokation in Serverräumen vorgehalten. Überregionale und globale agierende Organisationen nutzten zeitbegrenzt gemietete Leitungen zum Austausch ihrer Daten.

„Die beständig wachsende Datenmenge verlangt nach hochwertiger & zuverlässig stabiler Verbindungstechnologie.“

Diese Situation hat sich inzwischen maßgeblich verändert. Agilität und Flexibilität stehen im Vordergrund, denn Geschäftsprozesse und IT-Landschaften dürfen im Zuge der digitalen Transformation zeitlich und örtlich nicht mehr begrenzt sein. Darin manifestiert sich die durch die Digitalisierung sich verändernde Arbeitswelt. Work 4.0 und Smart Working sind die sichtbaren Anzeichen dieser Veränderung. Digitale, intelligente Workflows vernetzten unternehmensweite Prozesse, Daten und Dokumente, über den gesamten Globus verteilt, so dass im Sekundentakt ein riesiges, jedoch unverzichtbares Datenvolumen generiert wird. Cloud-Anwendungen bieten Unternehmen die Verfügbarkeit großer IT-Kapazitäten mit leistungsstarkem Front-End zu geringeren Kosten pro Benutzer oder Applikation, als dies mit traditionellen Ansätzen möglich gewesen wäre. Damit lassen sich Risiken für Unternehmen hinsichtlich Kapitalbedarf, Abhängigkeit, Implementierung, Betrieb und Wartung verringern. Die Verschiebung von On-Premises zu Off-Premises und die daraus resultierende Möglichkeit der Skalierung künftiger Anforderungen und Prozesse gilt für alle Unternehmen und Einrichtungen, unabhängig von deren Größe.

Diese Verschiebung zieht unvermeidlich Konsequenzen nach sich. Eine davon: der Blick muss auf die Konnektivität gerichtet werden. Eine IT- oder AV-Architektur, die auf Off-Premises und Cloud-Computing ohne hochwertige und zuverlässig stabile Verbindungen basiert, ist besonders riskant, wenn Milliarden von Transferoperationen pro Sekunde ausgeführt werden müssen. Höchste Performance in Rechenzentren und Gebäuden setzt State-of-the-Art-Produkte voraus – speziell in Bezug auf die Verkabelungsinfrastruktur. Im Bereich der kupfergebundenen Konnektivität sind mehr denn je leistungsstarke, flexible und wirtschaftliche Lösungen gefragt, die ausreichend Bandbreite bieten und sich modular an künftige Anforderungen anpassen lassen.

Patchkabel sind die beweglichen Lebensadern moderner Kommunikationsinfrastruktur


Patchkabeln ist hier ein besonderes Augenmerk zu widmen, denn sie stellen gewissermaßen die beweglichen Lebensadern moderner Kommunikationsinfrastruktur, um den beschriebenen stetig wachsenden Performance-Anforderungen gerecht zu werden. Wir haben es uns deshalb mit unserem Patchkabel-Angebot zur Aufgabe gemacht, den Blick auf diese scheinbar unbedeutenden Komponenten zu lenken und deutlich zu machen: Mit ihrer Zuverlässigkeit steht und fällt die Funktion und Versorgung ganzer Unternehmensstandorte und die künftige Digitalisierung von Unternehmensprozessen. Denn eine effiziente Verkabelung ist die physikalische Grundlage für Hochgeschwindigkeits-Applikationen im Büro- und Gebäudeverkabelungsbereich. Ein einziges unzuverlässig arbeitendes Patchkabel kann die gesamte Kommunikation zwischen Servern mit unternehmenskritischen Daten und Funktionen gefährden und daraus resultierend sehr hohe Folgekosten verursachen – was sich durch korrekte Auswahl von Qualität und Leistungsklasse der verwendeten Patchkabel auf einfache Weise erfolgreich vermeiden lässt. Weitere Informationen zum Thema Patchkabel und Konnektivität finden Sie hier.

Owen HAIGH
Head of Global Product Management